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Infos:
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Alt-Windstein gehört zu den mächtigsten und gewaltigsten Felsenburgen der Nordvogesen. Kaum eine Burg vermittelt die Leistung der damaligen Baumeister in einer Weise, wie dies bei Alt-Windstein zu erkennen ist. Insgesamt sind nur sehr wenige Mauerreste erhalten. Sie untergliedert sich in eine südliche und eine nördliche Burg. Der Südteil wird über mehrere Brücken, Treppen und Felsentore betreten. Auf dem Weg zur Oberburg passiert man eine Felsenkammer mit Durchbruch zu einem tiefen Brunnenschacht. Auf der Oberburg angelangt, genießt man eine schöne Sicht auf die umliegende Gegend. Hier befanden sich einst auch verschiedene Gebäude. Der an die Oberburg anschließende hohe Fels diente wahrscheinlich als Bergfried. Der Zutritt zur nördlichen Oberburg erfolgt über mehrere Felsentreppen. Hier ist noch eine große Felsenkammer vorhanden. Das an die Oberburg angeschlossene Felsmassiv kann nicht betreten werden, es sind jedoch noch einige Mauerreste eines vermutlichen Bergfrieds zu erkennen. Am Fuße der Nordburg sind verschiedene Gebäudereste erhalten. Besonders interessant ist auch eine Mine, die damalige Angreifer zum Stürmen der Anlage gelegt haben. Die Anlage bietet überaus viel zu entdecken, ist sehr verwinkelt, naturbelassen und gehört zu den Burgen, die man als Burgenbegeisterter „unbedingt“ gesehen haben sollte...
Sicherheitshinweis: Bei der Begehung dieser Anlage ist unserer Meinung nach besondere Vorsicht geboten, da aufgrund fehlender Geländer an diversen Stellen bei extremer Höhe der Felsen Absturzgefahr besteht. Teils sind die Felsentreppen nicht ungefährlich. (Stand: 24. August 2008)
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