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Die Sage des Küfers vom Falkenstein

Der Küfer vom Falkenstein

“Im Philippsburger Thale, rechts von der großen Heerstraße, die durch den Wasgau in`s Lotharingische führt, erhebt sich die kühn auf einem Felsen erbaute Burg Falkenstein. In eine Vertiefung des Gesteins, die vom Volke das Küferkämmerlein genannt wird, ist ein alter Schloßküfer gebannt, der von Zeit zu Zeit erwacht, die verfallene Kellertreppe hinabsteigt und seinen Küferschlag hell im Thale wiederhallen läßt. Je länger und kräftiger derselbe ertönt, desto besser und reicher wird die nächste Weinlese.”

Der Küfer vom  Falkenstein

Aus “Sagen des Elsasses” von August Stöber, Verlag Zeitlin und Zollikofer, 1852